KSP-Vereinspokal 2017/18:
Rolf Weber gewinnt Finale gegen Tim Urlacher
Fünf – mit Preisen versehene – Titel spielen die Königsspringer in jeder Saison aus: Größte DWZ-Verbesserung, Blitz, Schnellschach-Handicap, Vereinsmeisterschaft und Vereinspokal. Letzteren sicherte sich – zum dritten Mal in Folge – Rolf Weber im Finale gegen Tim Urlacher: In einem Franzosen auf der für ihn eigentlich falschen, nämlich weißen Seite hatte er fast von Beginn an Vorteile, die er letztendlich auch sicher zum Sieg führte. Glückwunsch!

Am achten Spieltag bezog unsere erste Mannschaft gegen die bislang auf dem vorletzten Platz rangierenden Hellertaler SF eine schmerzhafte und empfindliche 3,5:4,5-Niederlage. Wir stehen somit nun selbst auf diesem Abstiegsplatz und könnten nur noch in der Liga verbleiben, wenn wir unsererseits wieder Rang 7 einnehmen (dazu müsste ein Punkt gegenüber Hellertal aufgeholt werden) und zugleich zwei der momentan drei auf Abstiegsplätzen befindlichen Teams des Verbandes ihre Köpfe noch aus der Schlinge in den NRW-Klassen ziehen. Bei allem Respekt und Daumendrücken: Es scheint ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Wir sollten uns also mit dem Gedanken anfreunden, den Gang in die Verbandsklasse anzutreten.
In der vierten Runde der KSP-Vereinsmeisterschaft konnte sich in der Spitzenpartie der bis dahin Verlustpunktfreien Rolf Weber mit Schwarz gegen Ariane Kamrath durchsetzen. Er hat damit einen ganzen Punkt Vorsprung vor Ariane und Manni Boldt (der zu einem kampflosen Punkt gegen Martin Schlegel kam) und schon 1,5 Punkte vor Peter Pinnel (der gegen Jürgen Deutschmann gewann).
Trotz des Vorteils, einen Mann mehr an Bord zu haben (Martin Schlegel gewann kampflos an Brett 7), unterlag die Königsspringer-Zweitvertretung dem – überraschenden – Tabellenführer Turm Hohenlimburg mit 3,0:5,0.
Bei den bisher gespielten 33 Schnellschach-Handicap-Turnieren gab es bislang 14 verschiedene Sieger. Beim zweiten Turnier dieser Saison konnte sich ein weiterer Königsspringer in die Siegerliste eintragen: Michael Kurtz, obwohl „nur“ auf Platz 6 der Setzliste der 10 Teilnehmer, gewann ungeschlagen mit 4 Punkten aus 5 Partien vor Thomas Fleischhauer (3,5 Pkte.) sowie Tim Urlacher und Rolf Weber (je 3 Punkte). Mit ausgeglichenem Punktekonto beendeten Peter Pinnel, Ariane Kamrath und Michael Kanders das Turnier.
Bei dem im wahrsten Wortsinn teilweise aufopferungsvollen Kampf beim ungeschlagenen Tabellenführer SV Weidenau/Geisweid zogen wir mit 3:5 den Kürzeren.
In der Berufungsverhandlung hat der Spielausschuss des Schachverbandes Südwestfalen dem Antrag des SBI-Bezirksspielleiters, die Entscheidung des SBI-Bezirksspielausschusses aufzuheben, stattgegeben. Die Partie Jürgen Weber (KSP) gegen Helmut Bremer (EN) wird mit 0-1, der Mannschaftskampf dementsprechend mit 4:4 gewertet. Das Urteil ist unanfechtbar – Kommentar: Keiner 😉