Bezirksliga 18/19 Rde. 6
Knapper Sieg im Abstiegskampf
Manfred Suder sichert 4,5:3,5-Erfolg gegen EN 3
Mit dem kleinsten aller möglichen Vorsprünge konnte die Königsspringer-Zweitvertretung den Klassenerhalt festmachen: Beim 4,5:3,5-Sieg gegen die bisher noch sieglose Drittvertretung der Ennepetaler waren die Leistungen (und Ergebnisse) wie schon in der ganzen Saison sehr wechselhaft.
Es fing nicht gut an: Nach einer Stunde konnte Bernd Nolte an Brett 2 das Eindringen eines feindlichen Springers in das eigene geschwächte Königslager nicht verhindern, was ihn die Dame und damit die Partie kostete: 0:1.
Weiterlesen

Zum Auswärtsspiel beim SV Meschede füllten wir die durch die Absagen von Michael Bornemann und Peter Pinnel bedingten freien Plätze durch Uwe Liley und Otto Steffes auf. Letztgenannter spielte erstmals für unsere Erste und führte sich dabei gleich glänzend ein. Seine Vorgehensweise: Erst lockerte er den gegnerischen Königsflügel ein wenig, bevor er ihn genüsslich zur Gänze knackte. Otto benötigte dafür lediglich rund zweieinhalb Stunden und sorgte für die 1:0-Führung.
Nach dem von Wetterunbilden beeinträchtigtem Turnier im Januar, an dem nur 6 Spieler teilnahmen/teilnehmen konnten, war das dritte der vier angesetzten Turniere mal wieder erfreulich gut besetzt: 13 Teilnehmer stritten in fünf Runden um den Turniersieg, wie üblich mit den üblichen DWZ-abhängigen Zu- und Abschlägen bei der normalerweise 12-minütigen Bedenkzeit.
In den beiden verbliebenen Spielen der dritten Runden setzten sich die (DWZ-)Favoriten durch: Die Partie von Michael Kanders gegen Georg Gasch war nach einem frühen Figurenverlust von Georg ein Spiel auf ein Tor, welches dann – anders als beim BVB – nach langen 34 Zügen auch fiel: Matt und 1:0.
Als ich mir die ersten Gedanken zu dieser Zusammenfassung machte, geisterte die Überschrift „Innerhalb einer Woche gelingt Doppelschlag gegen Hemer“ oder ähnliches durch meinen Kopf. Es sollte leider anders kommen…..
Der zwischenzeitliche Wintereinbruch führte zum bisher kleinsten Teilnehmerfeld aller Schnellschach-Handicap-Turniere: Lediglich sechs Spieler waren dabei und spielten vollrundig den Gewinner aus. Nach Wertung setzte sich Ralf Klinkmann vor Rolf Weber (je 4 Punkte aus 5 Partien) durch, auf den Plätzen landeten Stephan Schmitz (3 Pkte.), Michael Kanders und Tim Urlacher (je 2 Pkte.), unser mitspielender Gast Pierre sammelte Erfahrung in dieser eher ungewöhnlichen Turnierform. Das nächste Turnier dieser Art findet am 6. März statt – bei hoffentlich besserem Wetter.