Bezirksliga 18/19 Rde. 4
Königsspringer bleiben nach deutlichem 2,5:5,5 gegen EN 2 unten drin
In krankheitsbedingter Unterzahl hatte die Königsspringer-Zweitvertretung gegen EN-Süd 2 wenig Chancen: Um kurz nach 18 Uhr war der Kampf beim Stand von 1,5:4,5 bereits entschieden (Manfred Suder, Michael Kanders und Jürgen Weber hatten jeweils einen halben Punkt geholt – auf der Minusseite standen der kampflose Verlust an Brett 4 sowie Niederlagen von Ralf Mellis und Bernd Nolte). Den „Ehrenpunkt“ für die Königsspringer holte in einer stark geführten Partie Otto Steffes gegen seine alten Vereinskameraden, final musste dann Spitzenbrett Tim Urlacher der starken Gegnerleistung Tribut zollen.

In der zweiten Runde der saisonalen Vereinsmeisterschaft hat sich das Teilnehmerfeld leider um einen weiteren Teilnehmer verringert: Der – als Gast von TSV Hagen – mitspielende Marcel Christiansen sagte aus persönlichen wie nachvollziehbaren Gründen sein weiteres Mitwirken ab (und bescherte Otto Steffes damit einen kampflosen Punkt). Zwei weitere Partien dieser Runde wurden aber am Brett entschieden:
Man muss schon weit zurückblättern, will man eine Begegnung der beiden Vereine finden. Obwohl beide im Bezirk Iserlohn angesiedelt sind, kam es hier lediglich zu einigen Treffen der jeweils 3. Mannschaften. Die auf Verbands- oder gar NRW-Ebene agierenden 1. oder 2. Mannschaften trafen erstaunlicherweise zuletzt in der Saison 2009/10 aufeinander. Vor 9 Jahren hieß es allerdings noch Königsspringer 2 (!!) gegen SV Letmathe 2. Unsere Vereinsgeschichte war seitdem nicht so sehr von Erfolgen gekrönt – wir mussten den Weggang zahlreicher Spieler verkraften; heuer lautet es also Königsspringer 1 versus Letmathe 2.
Im ersten Halbfinale des diesjährigen Vereinspokals konnte sich Tim Urlacher gegen Ariane Kamrath durchsetzen. Nach dem frühen Gewinn eines Bauern plus einer Qualität konnte er die Partie sicher nach Hause bringen. Das zweite Halbfinale bestreiten Michael Kanders und Bernd Nolte.
In der vierten Runde traten wir beim SV Menden an. Die Sauerländer waren mit nur einem halben Brettpunkt mehr als wir Tabellenführer. Das wollten wir nicht so stehen lassen, sondern die Plätze tauschen. Es ließ sich auch sehr gut an, denn Michael Bornemann hat seinem Gegner offenbar dermaßen zugesetzt, dass dieser schon nach 40 Minuten aufgeben musste. Es ging alles so schnell, dass nicht nur Sebastian Scholz gar nicht wusste, wie ihm geschah, auch der Berichterstatter konnte das Powerplay leider nicht genau verfolgen.
Das zweite Blitzturnier der Saison – der sog. Herbstblitz – ist immer mit so vielen Preisen ausgestattet, dass jeder Teilnehmer einen mitnehmen kann. Dabei hat der Gewinner das erste Zugriffsrecht, als nächster kommt der Zweite usw. Je fünf Spieler der ersten und zweiten KSP-Mannschaften, drei Passivmitglieder und ein Gast spielten diesmal die Reihenfolge (und Punkte für die Blitzsaisonwertung) aus.
In der zweiten Runde der Vereinsmeisterschaft spielte Rolf Weber (Bild links) remis gegen den sich zäh in einem Endspiel mit zwei Minusbauern verteidigenden Tim Urlacher.