Simultan für den guten Zweck:
Helge Hintze spielt gegen 25
Wie schon in den Vorjahren stellte sich FM Helge Hintze gern zur Verfügung, um für einen guten Zweck simultan gegen 25 Gegner unterschiedlichster Spielstärken zu spielen. Im Alten Stadtbad, welches kostenfrei Räume und Getränke bereitstellte, wurden für die Georg Kraus Stiftung 660 Euro an Spenden gesammelt, die in diesem Jahr den Opfern der Flutkatastrophe in Kerala/Indien zugute kommen. Nach 4,5 Stunden Spielzeit hatte Helge 11 Siege, 10 Remis und eine Niederlage (gegen Uwe Stein, SF Dahl) auf dem Konto – aber die Füllung des Spendenkontos war an diesem Tag wichtiger.

Unser – spätestens mit dieser Veröffentlichung – erklärtes Ziel ist der sofortige Wiederaufstieg in die Verbandsliga. Wir sind auf Kurs, doch so ganz vermochte der heutige Auftritt nicht zu überzeugen.
Zum ersten Blitzturnier der Saison fanden sich zwar – wohl auch ferienbedingt – nur neun Spieler ein, mit einem DWZ-Schnitt von knapp 1900 war die Besetzung aber hochklassig. Mit Holger Bubolz, der das direkte Duell gewann, und Helge Hintze setzten sich die Favoriten mit 7 Punkten aus 8 Partien durch, gefolgt von Stephan Schmitz (5,0 Punkte) sowie Ariane Kamrath und Rolf Weber (je 4,0 Punkte).
11 Spielerinnen und Spieler starteten letzten Mittwoch in das neue Vereinsmeisterschaftsturnier der Königsspringer. In sieben Runden nach Schweizer System wird in 90-Minuten-Partien der neue Titelträger ausgespielt, Titelverteidigerin ist Ariane Kamrath. Üblicherweise erbringen Turniere nach Schweizer System in der ersten Runde wegen der großen Spielstärkenunterschiede gern Ergebnisse der Form 1:0, 0:1, 1:0 usw. Dies passierte bei den Königsspringer-VM-Turnieren allerdings zuletzt 2010/11 und auch dieses Mal kam es nicht dazu.
Dreimal hintereinander konnte Rolf Weber den Vereinspokal gewinnen – diesmal erwischte es ihn bereits in der Vorrunde: Bernd Nolte konnte sich in einer spannenden Partie mit Weiß durchsetzen. Relativ unkompliziert gewann Tim Urlacher mit Schwarz gegen Mathias Beckmann, während Manfred Boldt gegen Martin Schlegel zwei Blitzpartien zum Weiterkommen benötigte, nachdem er eine eigentlich schon verloren stehende Stellung – mit zwei Minusbauern im Schwerfigurenendspiel – noch Remis halten konnte.
Unsere Erste Mannschaft, Absteiger aus der Verbandsliga und neben Meschede, Menden und Letmathe II Anwärter auf den Wiederaufstieg, bekam gleich zum Saisonauftakt zu spüren, dass auch eine Liga tiefer gutes Schach geboten wird. Unser Gast vom „SV Ruhrspringer“ aus Arnsberg präsentierte sich in guter Verfassung und Spiellaune. Das Team um Mannschaftsführer Frank Steinhage ließ sich von den an allen Brettern bis hin zu 200 Punkten niedrigeren Wertungszahlen nicht einschüchtern.