Verbandsklasse 2018/19 Rde. 9
Dominanter Auftritt beim SV Herdringen
Königsspringer erspielen lockeren 7:1-Kantersieg
So richtig spannend war es eigentlich nicht, die Überlegenheit von teilweise mehreren hundert DWZ-Punkten machte sich deutlich bemerkbar. Lediglich am ersten Brett hatte es Maik in Person von Daniel Krusel mit einem Gegner auf Augenhöhe zu tun. Er musste auch am längsten „schwitzen“, bevor er seine allerdings schon im frühen Stadium wesentlich bessere Stellung zum Gewinn bringen konnte.
In zwei weiteren Partien konnten die Herdringer recht gut dagegen halten, so dass Georg und Holger hier nicht über ein Remis hinauskamen. Alle übrigen Begegnungen verliefen eindeutig zu unseren Gunsten – auch wenn dafür natürlich (wie immer) Denkarbeit, die Eindämmung von Übermut und übergroßem Optimismus sowie – angesichts der Spielstärkeunterschiede wenig verwunderlich – mehr oder weniger grobe Fehler der Gegner nötig waren bzw. eine entscheidende Rolle spielten.
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Zehn Teilnehmer – mit einem DWZ-Schnitt von knapp über 1800 – fanden sich zum dritten KSP-Blitzturnier dieser Saison ein, und neun davon konnten nur zusehen, wie Helge Hintze mit 9 aus 9 das Feld dominierte (oder demolierte). Nur einer weiterer Spieler schaffte es überhaupt noch, einen positiven Score zu erreichen: Rolf Weber belegte mit 6,5 Punkten ungefährdet Platz 2.
In der sechsten und damit vorletzten Runde der Vereinsmeisterschaft musste der bisherige Tabellenführer Tim Urlacher seine erste Niederlage einstecken: Gegen Otto Steffes unterlag er in einer hitzigen Zeitnotschlacht. Neuer Tabellenführer – und damit wohl auch Titelfavorit – ist Rolf Weber, der sich gegen die Titelverteidigerin Ariane Kamrath durchsetzen konnte.
Der Bericht für die Homepage kommt mit reichlich Verspätung. Ein Grund dafür ist unter anderem darin zu finden, dass ich, wie leider einige andere Mannschaftskollegen auch, eine unfassbar schwache Leistung gezeigt habe und die Niederlage erst einmal verdauen musste.
Im zweiten Halbfinale des diesjährigen Vereinspokals konnte sich Bernd Nolte in einer bis zum Schluss spannenden Partie auch aufgrund des besseren Zeitmanagements gegen Michael Kanders durchsetzen und trifft nun im Finale auf Tim Urlacher (Farbauslosung am 03. April: Nolte-Urlacher).