Trauer um Dr. Michael Kanders (29.9.1953 – 22.8.2022)
Im Alter von 68 Jahren ist unser sehr geschätzter Spielleiter, guter Mannschaftskollege und stets freundlicher und besonnener Freund Michael gestorben.
Michael wurde 1981 „Königsspringer“. Schnell übernahm er den Posten des Spielleiters und stand als Mannschaftsführer zunächst der Ersten, später und bis zuletzt für die zweite Mannschaft gerne und bereitwillig zur Verfügung. Als „Zahlenmensch“ hat er zusätzlich seit mindestens 1991 die Auswertung der INGO bzw. DWZ für den Schachbezirk Iserlohn (bis 2002 Schachbezirk Hagen) vorgenommen und uns mit den neuesten Daten versorgt.
Doch was für ein Mensch war Michael?
Er selbst nannte sich „Schrat“, ein Geistwesen, welches als schräg und verschroben wahrgenommen wird. Dies trifft allenfalls auf seinen Spielstil zu, denn er wählte oft die etwas abwegigen, aber nicht zu unterschätzende Varianten.

Nach der ersten Runde im Oktober ging es nun im zweiten Mannschaftskampf gegen das von vier Jugendlichen vertretene Team SV Menden 2. Das zeigte wieder, dass Schach – auch – ein Spiel aller Generationen ist: Das Durchschnittsalter der Königsspringer lag bei 60, das der Mendener bei 15 Jahren.
Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde der Königsspringer-Vorstand mit Bernd Nolte als Vorsitzendem, Rolf Weber als Kassierer und Michael Kanders als Spielleiter im Amt bestätigt.
Alljährlich vergeben die Königsspringer einen Preis an dasjenige Mitglied, welches seine DWZ im Laufe der Saison am stärksten verbessern konnte. Für die „Corona-Saison“ 2019/21 geht dieser Preis an Mathias Beckmann, der seine DWZ um 77 Punkte steigern konnte. Auf die Plätze kamen Manfred Suder (+60) und Rolf Weber (+50).