Verbandsklasse 2018/19 Rde. 9
Dominanter Auftritt beim SV Herdringen
Königsspringer erspielen lockeren 7:1-Kantersieg
So richtig spannend war es eigentlich nicht, die Überlegenheit von teilweise mehreren hundert DWZ-Punkten machte sich deutlich bemerkbar. Lediglich am ersten Brett hatte es Maik in Person von Daniel Krusel mit einem Gegner auf Augenhöhe zu tun. Er musste auch am längsten „schwitzen“, bevor er seine allerdings schon im frühen Stadium wesentlich bessere Stellung zum Gewinn bringen konnte.
In zwei weiteren Partien konnten die Herdringer recht gut dagegen halten, so dass Georg und Holger hier nicht über ein Remis hinauskamen. Alle übrigen Begegnungen verliefen eindeutig zu unseren Gunsten – auch wenn dafür natürlich (wie immer) Denkarbeit, die Eindämmung von Übermut und übergroßem Optimismus sowie – angesichts der Spielstärkeunterschiede wenig verwunderlich – mehr oder weniger grobe Fehler der Gegner nötig waren bzw. eine entscheidende Rolle spielten.
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Der Bericht für die Homepage kommt mit reichlich Verspätung. Ein Grund dafür ist unter anderem darin zu finden, dass ich, wie leider einige andere Mannschaftskollegen auch, eine unfassbar schwache Leistung gezeigt habe und die Niederlage erst einmal verdauen musste.
Mit dem kleinsten aller möglichen Vorsprünge konnte die Königsspringer-Zweitvertretung den Klassenerhalt festmachen: Beim 4,5:3,5-Sieg gegen die bisher noch sieglose Drittvertretung der Ennepetaler waren die Leistungen (und Ergebnisse) wie schon in der ganzen Saison sehr wechselhaft.
Zum Auswärtsspiel beim SV Meschede füllten wir die durch die Absagen von Michael Bornemann und Peter Pinnel bedingten freien Plätze durch Uwe Liley und Otto Steffes auf. Letztgenannter spielte erstmals für unsere Erste und führte sich dabei gleich glänzend ein. Seine Vorgehensweise: Erst lockerte er den gegnerischen Königsflügel ein wenig, bevor er ihn genüsslich zur Gänze knackte. Otto benötigte dafür lediglich rund zweieinhalb Stunden und sorgte für die 1:0-Führung.
Als ich mir die ersten Gedanken zu dieser Zusammenfassung machte, geisterte die Überschrift „Innerhalb einer Woche gelingt Doppelschlag gegen Hemer“ oder ähnliches durch meinen Kopf. Es sollte leider anders kommen…..
In krankheitsbedingter Unterzahl hatte die Königsspringer-Zweitvertretung gegen EN-Süd 2 wenig Chancen: Um kurz nach 18 Uhr war der Kampf beim Stand von 1,5:4,5 bereits entschieden (Manfred Suder, Michael Kanders und Jürgen Weber hatten jeweils einen halben Punkt geholt – auf der Minusseite standen der kampflose Verlust an Brett 4 sowie Niederlagen von Ralf Mellis und Bernd Nolte). Den „Ehrenpunkt“ für die Königsspringer holte in einer stark geführten Partie Otto Steffes gegen seine alten Vereinskameraden, final musste dann Spitzenbrett Tim Urlacher der starken Gegnerleistung Tribut zollen.