Bezirksliga 2018/19 Rde. 1
Gelungener Saisonauftakt für die Zweite mit 6,0:2,0-Sieg gegen TSV Hagen
Ziemlich souverän konnte sich die Königsspringer-Zweitvertretung gegen den Aufsteiger TSV 1860 Hagen durchsetzen. Nach etwa zwei Stunden stand es nach Gewinnen von Mathias Beckmann (Brett 8 gegen Rudolf Stoye), Ariane Kamrath (Brett 3 gegen Markus Bröking) und Ralf Mellis (Brett 7 gegen Martin Bartolomey) bereits 3:0.
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Eine Woche vor unserem letzten Auftritt in der Verbandsliga zerschlugen sich alle latent vorhandenen Hoffnungen auf eine theoretisch mögliche Rettung. Die durchaus spannende und vermutlich heiß umkämpfte letzte Runde in der NRW-Klasse 2 endete für die Spielgemeinschaft Ennepe-Ruhr-Süd mit einer 3,5:4,5-Niederlage. Sie belegt damit ebenso wie der SV Sundern in der NRW-Klasse 1 den letzten Platz, steigt also ab und reißt uns so mit in den Abgrund.
Zur letzten Runde konnten die Königsspringer aufgrund von Urlauben, Krankheiten und beruflichen Verhinderungen nur zu Sechst gegen den Aufstiegsaspiraten SV Hemer 2 antreten – gut, dass der Klassenerhalt schon gesichert war. Überraschenderweise waren auch die Hemeraner nur zu Sechst, und wie es die Brettverteilung wollte, stand es nach einer halben Stunde 2:2 – jede Mannschaft hatte je zwei kampflose Siege und Niederlagen zu verzeichnen.
Mit einem 4,5:3,5-Sieg im spannungsgeladenen Abstiegskampf gegen SF Schwerte 2 konnte die Königsspringer-Zweitvertretung bereits in der vorletzten Runde der Bezirksliga-Mannschaftskämpfe den Klassenerhalt sicherstellen. Diese Klassensicherung war auch dem kampflosen Verlust der Herdecker Schachfreunde gegen Hemer 2 zu verdanken, dazu weiter unten mehr.
Am achten Spieltag bezog unsere erste Mannschaft gegen die bislang auf dem vorletzten Platz rangierenden Hellertaler SF eine schmerzhafte und empfindliche 3,5:4,5-Niederlage. Wir stehen somit nun selbst auf diesem Abstiegsplatz und könnten nur noch in der Liga verbleiben, wenn wir unsererseits wieder Rang 7 einnehmen (dazu müsste ein Punkt gegenüber Hellertal aufgeholt werden) und zugleich zwei der momentan drei auf Abstiegsplätzen befindlichen Teams des Verbandes ihre Köpfe noch aus der Schlinge in den NRW-Klassen ziehen. Bei allem Respekt und Daumendrücken: Es scheint ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Wir sollten uns also mit dem Gedanken anfreunden, den Gang in die Verbandsklasse anzutreten.