Verbandsklasse 2018/19 Rde. 5
Königsspringer bleiben nach deutlichem 5,5:2,5 gegen Letmathe 2 oben dran
Man muss schon weit zurückblättern, will man eine Begegnung der beiden Vereine finden. Obwohl beide im Bezirk Iserlohn angesiedelt sind, kam es hier lediglich zu einigen Treffen der jeweils 3. Mannschaften. Die auf Verbands- oder gar NRW-Ebene agierenden 1. oder 2. Mannschaften trafen erstaunlicherweise zuletzt in der Saison 2009/10 aufeinander. Vor 9 Jahren hieß es allerdings noch Königsspringer 2 (!!) gegen SV Letmathe 2. Unsere Vereinsgeschichte war seitdem nicht so sehr von Erfolgen gekrönt – wir mussten den Weggang zahlreicher Spieler verkraften; heuer lautet es also Königsspringer 1 versus Letmathe 2.
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In der vierten Runde traten wir beim SV Menden an. Die Sauerländer waren mit nur einem halben Brettpunkt mehr als wir Tabellenführer. Das wollten wir nicht so stehen lassen, sondern die Plätze tauschen. Es ließ sich auch sehr gut an, denn Michael Bornemann hat seinem Gegner offenbar dermaßen zugesetzt, dass dieser schon nach 40 Minuten aufgeben musste. Es ging alles so schnell, dass nicht nur Sebastian Scholz gar nicht wusste, wie ihm geschah, auch der Berichterstatter konnte das Powerplay leider nicht genau verfolgen.
Mit 3:5 unterlag die Zweitvertretung der Königsspringer gegen Turm Hohenlimburg in der dritten Runde der Bezirksliga. Hier wäre vermutlich etwas mehr drin gewesen – und dies nicht nur wg. des kampflosen Punktgewinns von Ariane Kamrath, deren Gegner – auch zum Unverständnis der Hohenlimburger – einfach nicht erschien.
Am dritten Spieltag empfingen wir die Gäste aus Neuenrade. Sonderlich gastfreundlich zeigten wir uns dabei jedoch nicht, denn an fast allen Brettern schlug sich unsere nominelle Überlegenheit von im Durchschnitt rund 200 DWZ auch auf den Spielverlauf nieder.
Unsere Erste Mannschaft, Absteiger aus der Verbandsliga und neben Meschede, Menden und Letmathe II Anwärter auf den Wiederaufstieg, bekam gleich zum Saisonauftakt zu spüren, dass auch eine Liga tiefer gutes Schach geboten wird. Unser Gast vom „SV Ruhrspringer“ aus Arnsberg präsentierte sich in guter Verfassung und Spiellaune. Das Team um Mannschaftsführer Frank Steinhage ließ sich von den an allen Brettern bis hin zu 200 Punkten niedrigeren Wertungszahlen nicht einschüchtern.