Ende einer sehr schönen Traditionsveranstaltung –
Das Gocher Open wird nicht mehr ausgerichtet
Seit mehr als einem Vierteljahrhundert – das Auftaktturnier fand 1990 statt – wurde alljährlich im Spätsommer/Frühherbst das Internationale Gocher Open ausgetragen.
Auf der Homepage, auf welcher sonst der Termin für die kommende Veranstaltung zu finden ist, verkünden die beiden rührigen „Macher“ Wolfgang Evers und Winfried van Ooyen nun das Aus!
Diese traurige Mitteilung trifft viele Spieler, die diese Termine fest in ihrem Kalender notiert haben und mitunter seit Jahren oder gar Jahrzehnten immer wieder gerne das reizvolle Städtchen am Niederrhein bereisen, um dort ihre Kräfte zu messen.
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Normalerweise findet der alljährliche Herbstblitz – wie der Name schon sagt – kurz vor Weihnachten statt. Aus Krankheitsgründen wurde er diesmal aber sogar erst am 24. Januar ausgetragen, was einer guten Beteiligung – mit 14 Spielern war immerhin der halbe Verein vertreten – nicht abträglich war: Preise für jeden Teilnehmer machen es möglich.
In der ersten Halbfinalpartie des KSP-Vereinspokals konnte sich Rolf Weber (Bild rechts) gegen Bernd Nolte durchsetzen. Der Finalgegner wird in der Partie Tim Urlacher – Jürgen Deutschmann ermittelt.
Folgende Paarungen wurden von der Glücksfee Ariane Kamrath für das Pokalhalbfinale ausgelost:
In der Nachholpartie aus der ersten Runde konnte sich Rolf Weber gegen Jürgen Deutschmann durchsetzen. In der zweiten Runde gewann Rolf dann auch das immerwährende französische Scharmützel gegen Michael Kanders. Ebenfalls siegreich blieben Peter Pinnel (gegen Alexej Kinjow) und Martin Schlegel (gegen Mathias Beckmann), während Jürgen Deutschmann mit Manni Boldt den Punkt teilte und die Partie von Tim Urlacher gegen Ariane Kamrath noch nachgeholt werden muss.
Schon das neunte Jahr in Folge spielen die Königsgspringer nun diese Turnierserie. Die Spielregeln dafür gehen so: Es werden fünf Runden nach CH-System Schnellschachpartien gespielt, jeder Spieler bekommt prinzipiell 12 Minuten Bedenkzeit. Aber – und daher Handicap – je ca. 60 DWZ-Punkte Differenz bekommt der DWZ-stärkere Spieler eine Minute weniger, der DWZ-Schwächere entsprechend eine Minute mehr, allerdings mit Minimal- bzw. Maximalbedenkzeit von 6 bzw. 18 Minuten.