{"id":806,"date":"2011-12-11T12:21:36","date_gmt":"2011-12-11T11:21:36","guid":{"rendered":"https:\/\/ksp-hagen.de\/?p=806"},"modified":"2018-10-26T12:22:09","modified_gmt":"2018-10-26T10:22:09","slug":"verbandsliga-35-pleite-gegen-siegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ksp-hagen.de\/?p=806","title":{"rendered":"Verbandsliga:<br> 3:5-Pleite gegen Siegen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-418\" src=\"https:\/\/ksp-hagen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/71f435f0d4.jpg\" alt=\"\" width=\"103\" height=\"180\" \/>Die erste Mannschaft bot bei der recht \u00fcberraschenden Niederlage gegen den Siegener SV insgesamt eine desolate Leistung. Lediglich Uwe Liley und abermals Michael Bornemann konnten ihre Partien gewinnen.<\/p>\n<p>Unser Verbandsliga-Team trat erstmals in dieser Saison in vermeintlicher Bestbesetzung an, w\u00e4hrend die G\u00e4ste gleich drei Ersatzspieler aufboten. Doch die Siegener pr\u00e4sentierten sich offenbar gut vorbereitet und hoch motiviert.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nInsbesondere Gerald Richter hatte die Partien von Holger intensiv studiert und eine Schwachstelle ausgemacht. Er nutzte den seltsam anmutenden Aufbau gnadenlos aus und stand nach nur 21 Z\u00fcgen bei \u201evollem Brett\u201c bereits derart \u00fcberlegen, dass Holger das Handtuch warf.<\/p>\n<p>Georg verwickelte seinen Gegner in ein taktisches Handgemenge und eroberte in der Brettmitte einen Bauern. Da Reinhard Schischke zudem noch nicht zur Rochade kam, konnte Georg mit der Abwicklung sehr zufrieden sein. Dann setzte Schischke jedoch ungeahnte, riesige Ressourcen frei, drang in die feindliche Stellung ein und zwang Georg so zur Aufgabe.<\/p>\n<p>Peter bekam eine seiner Lieblingsstellungen aufs Brett. Hier kennt er sich gut aus und erzielte auch zumindest eine ausgeglichene, wenn nicht gar \u00fcberlegene Position. Er behandelte diese jedoch zu zaghaft und verzichtete auf sch\u00e4rfere Attacken. Eine kleine, nicht mal unbedingt bewusst gestellte taktische Falle leitete den Verlust einer Figur und somit auch der ganzen Partie ein.<\/p>\n<p>Nach nicht einmal 3 Stunden lautete der ern\u00fcchternde Zwischenstand 0:3.<\/p>\n<p>Achim hatte unterdessen den Gegner fest im Griff und ihm eine \u201eQualit\u00e4t\u201c abgeluchst. Die Stellung war au\u00dferdem besser, so dass es eigentlich nur noch eine Frage der Technik sein sollte, den Gewinn einzustreichen. Doch irgendetwas ist dann m\u00e4chtig schief gelaufen. Achim geriet &#8211; nach einigen wirklich starken Z\u00fcgen des Siegeners &#8211; ins Straucheln und musste sich heftigen Angriffen erwehren. Am Ende fehlte seinem Gegner Torsten Lindner die letzte Konsequenz, um den \u201eSack\u201c zuzumachen, so dass Achim noch froh sein musste, einen halben Z\u00e4hler erzielt zu haben.<\/p>\n<p>Einen weiteren Glanzpunkt setzte abermals Michael. In seiner dritten Partie erzielte er seinen dritten Punkt. Michael fand ein ums andere Mal die druckvollste Fortsetzung und lie\u00df seine Figuren den optimalen Wirkungsgrad erreichen. So erlangte er zun\u00e4chst den Vorteil des L\u00e4uferpaares, dann gewann er einen Bauern und nach sorgf\u00e4ltiger Verteidigung eines versuchten Gegenangriffs noch mehr Material, welches er zum Sieg verwendete.<\/p>\n<p>Uwe wich in einer wohlbekannten Er\u00f6ffnung (\u201eschon tausend Mal so gespielt\u201c) aus unerfindlichen Gr\u00fcnden von der Standardvariante ab und fand sich bei reduziertem Material in einem sehr z\u00e4hen Bild wieder, in welchem f\u00fcr beide Parteien bei korrektem Spiel keine Gewinnchancen bestanden. Wohlgemerkt: bei korrektem Spiel! Der erfahrene Manfred Ronczkowski hingegen \u00fcbersah eine Finesse und konnte den Vormarsch eines lileyschen Bauern nicht unterbinden.<\/p>\n<p>An Brett 3 sa\u00df &#8211; stoisch wie immer &#8211; Bertram. Die Partie war von strategischen Aspekten gepr\u00e4gt, die Bauernketten ineinander verschachtelt, ein Vorankommen schien ausgeschlossen. Sebastian Domke sprengte jedoch die Phalanx und platzierte Dame und Springer in des Gegners Lager. So eingeengt befand sind Bertram nun in misslicher Lage, seine Figuren fanden keine \u201esch\u00f6nen\u201c Felder mehr. Schlie\u00dflich erlaubte die ung\u00fcnstige Konstellation eine Kombination, in der Bertram einen Springer einb\u00fc\u00dfte. Mit dem \u201enackten\u201c K\u00f6nig mussten alle Versuche, noch ein Remis zu retten, scheitern.<\/p>\n<p>Es stand nun 2,5:4,5 und alle Hoffnung, mit einem blauen Auge davon kommen k\u00f6nnen, waren dahin.<\/p>\n<p>Tom erarbeitete sich nach langem Kampf ein Turmendspiel mit zwei Mehrbauern. In der fast studienhaften Stellung gelang es ihm aber nicht, die \u201eBr\u00fccke\u201c zu bauen. Hier muss man von einem geschenkten Remis reden, denn zuvor war Tom eindeutig auf der Siegerstrasse.<\/p>\n<p>Die Niederlage wirft uns arg zur\u00fcck, wir befinden uns auf dem drittletzten Tabellenplatz, der unter widrigen Umst\u00e4nden sogar den Abstieg bedeutet. Eine deutliche Leistungssteigerung ist vonn\u00f6ten, um diesen abzuwenden!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste Mannschaft bot bei der recht \u00fcberraschenden Niederlage gegen den Siegener SV insgesamt eine desolate Leistung. Lediglich Uwe Liley und abermals Michael Bornemann konnten ihre Partien gewinnen. Unser Verbandsliga-Team trat erstmals in dieser Saison in vermeintlicher Bestbesetzung an, w\u00e4hrend die G\u00e4ste gleich drei Ersatzspieler aufboten. 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