{"id":789,"date":"2011-11-18T18:49:43","date_gmt":"2011-11-18T17:49:43","guid":{"rendered":"https:\/\/ksp-hagen.de\/?p=789"},"modified":"2018-10-09T18:50:17","modified_gmt":"2018-10-09T16:50:17","slug":"zweimalige-niederlage-gegen-iserlohn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ksp-hagen.de\/?p=789","title":{"rendered":"Zweimalige Niederlage gegen Iserlohn"},"content":{"rendered":"<p>An einem rabenschwarzen Wochenende gab es in den 12 Partien des Viererpokals sowie des Mannschaftskampfes in der Verbandsliga nur einen einzigen Sieg von Michael Bornemann. Gleich zwei Mal mussten wir uns mit den anderen K\u00f6nigsspringern aus Iserlohn messen. Zun\u00e4chst bestritten wir am Samstag das Viertelfinale des Viererpokals auf Bezirksebene. Die Nachbarst\u00e4dter nahmen die Sache wohl ernst, denn sie boten ihre besten Spieler auf. Unser Team bestand ebenfalls aus Leuten der Ersten Mannschaft, doch angesichts der DW-Zahlen rechneten wir uns nur wenige Chancen aus. Es sollte aber spannend werden.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nAchim war k\u00e4mpferisch aufgelegt und lehnte das fr\u00fche Remisgebot unseres ehemaligen Teamkollegen Maik Naundorf ab. Dieser spielte jedoch sehr sicher und wehrte alle Attacken ab, mehr als ein halber Punkt war nicht zu holen.<br \/>\nPeter versuchte beharrlich, einen r\u00fcckst\u00e4ndigen Bauern zu erobern, fand aber keinen Weg. Das Unentschieden gegen den um 240 Punkte st\u00e4rkeren J\u00fcrgen Messarius stellt f\u00fcr ihn pers\u00f6nlich ein Erfolgserlebnis dar.<br \/>\nRolf (DWZ 1819) hatte es mit Marcus Schm\u00fccker (2073) zu tun und wollte zumindest nicht ganz so leicht zusammengeschoben werden. Nach der eigenwilligen und von Marcus fehlerhaft gespielten Er\u00f6ffnung konnte Rolf sogar einen Bauern gewinnen und Vorteil erzielen. Danach gestaltete sich das Spiel offen, beide K\u00f6nige standen recht \u201ewackelig\u201c. Rolf verpasste zwischenzeitlich die Riesenchance einer mehrz\u00fcgigen Mattkombination, freute sich am Ende aber \u00fcber einen halben Z\u00e4hler.<br \/>\nAm Spitzenbrett kam es zur Begegnung zweier ungleicher Gegner. Georg (1990) sah sich Julian Scheider (2318) gegen\u00fcber, auf den er sich im Vorfeld sorgf\u00e4ltig vorbereitet hatte. Die daraus resultierende, hervorragend erarbeitete gute Position vermochte seine Nerven indes nicht zu beruhigen. Innerhalb weniger Z\u00fcge b\u00fc\u00dfte Georg unn\u00f6tigerweise zwei Leichtfiguren ein und verschenkte schrittweise je einen halben Punkt.<br \/>\nEine \u00dcberraschung war also greifbar nah, man kann sagen, dass Fortuna auf der Seite der Iserlohner stand.<\/p>\n<p>Anderntags folgte der Vergleich der Teams in der Meisterschaft. Als Mannschaftsf\u00fchrer musste Rolf zun\u00e4chst die schlechte Nachricht von Peters kurzfristiger Absage verk\u00fcnden und verarbeiten. Nach der aufreibenden Partie vom Vortag war Rolf froh, bei seinem unvermittelten Einsatz einen \u201efriedfertigen\u201c Gegen\u00fcber zu haben, der nach einer halben Stunde das Remisgebot annahm.<br \/>\nUwe kam mit der neuen Situation, pl\u00f6tzlich mit Schwarz ein Brett h\u00f6her spielen zu m\u00fcssen, gar nicht gut zurecht. Seine Figuren standen ungl\u00fccklich und gestatteten Ren\u00e9 Kramps einen Sieg bringenden Bauernraub.<br \/>\nAchim f\u00fchrte zwar die wei\u00dfen Steine, geriet nach einer ausgelassenen Gelegenheit aber eher in die Defensive und remisierte nach zwei Stunden.<br \/>\nAn Brett 2 bot Holger einen Bauern feil, erhielt daf\u00fcr Entwicklungsvorsprung und Initiative. Maik Naundorf konnte seine Stellung konsolidieren, so dass es auch hier zur Punkteteilung kam.<br \/>\nBertram hielt gegen Messarius stand und erreichte nach rund drei Stunden ebenfalls einen halben Punkt.<br \/>\nBeim Zwischenstand von 2 zu 3 glaubten wir nicht mehr an einen Mannschaftserfolg.<\/p>\n<p>Am Spitzenbrett kam es zur Neuauflage des Duells Georg Krug gegen Julian Scheider mit derselben Farbverteilung wie am Vortag. Wohl aus Angst vor der unvorteilhaften Er\u00f6ffnung wechselte Scheider fr\u00fchzeitig die Variante. Georg gr\u00fcbelte lange, verbrauchte eine ganze Stunde mehr Bedenkzeit als sein Gegner, stand trotzdem schlechter und verlor schlie\u00dflich neben seinem L\u00e4ufer auch die Partie.<br \/>\nWiederum sehr \u00fcberzeugend trumpfte Michael auf. Immer wieder stellte er taktische Fallen auf. Unter Inkaufnahme materieller Verluste verfolgte er ein klares Ziel. Seinem e-Bauern lie\u00df MiBo ungez\u00fcgelt freien Lauf. Dieser fra\u00df sich \u00fcber zwei Linien bis nach c2 durch. Als dann auch noch der K\u00f6nig nach langem Marsch zur Unterst\u00fctzung anr\u00fcckte, fiel die ohnehin ruin\u00f6se wei\u00dfe Stellung g\u00e4nzlich zusammen.<br \/>\nNun stand es 3 zu 4 und Tom versuchte als Letzter, etwas Z\u00e4hlbares aus seiner kniffligen Lage herauszuholen. Seine K\u00f6nigsflucht nach vorn wurde mit der finalen Festsetzung bestraft; er wurde matt gesetzt.<\/p>\n<p>An diesem Sieg der Iserlohner gibt es nur wenig zu bekritteln. Sie haben uns in der Gesamtspielst\u00e4rke \u00fcberrundet und streben den Aufstieg in die NRW-Klasse an. Wir m\u00fcssen unsere Punkte woanders holen, um den anvisierten Mittelfeldplatz zu erreichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An einem rabenschwarzen Wochenende gab es in den 12 Partien des Viererpokals sowie des Mannschaftskampfes in der Verbandsliga nur einen einzigen Sieg von Michael Bornemann. 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