{"id":369,"date":"2017-12-03T18:35:56","date_gmt":"2017-12-03T17:35:56","guid":{"rendered":"https:\/\/ksp-hagen.de\/?p=369"},"modified":"2018-03-31T23:58:07","modified_gmt":"2018-03-31T21:58:07","slug":"verbandsliga-2017-18-rde-5-beidseitige-staerken-und-schwaechen-gleichen-sich-auskoenigsspringer-und-schwerte-trennen-sich-44","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ksp-hagen.de\/?p=369","title":{"rendered":"Verbandsliga 2017\/18 Rde. 5<br> Beidseitige St\u00e4rken und Schw\u00e4chen gleichen sich aus:<br>K\u00f6nigsspringer und Schwerte trennen sich 4:4"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-368 alignleft\" src=\"https:\/\/ksp-hagen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/mannschaftskampf-300x179.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"119\" srcset=\"https:\/\/ksp-hagen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/mannschaftskampf-300x179.jpg 300w, https:\/\/ksp-hagen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/mannschaftskampf.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Die Begegnungen mit den Schachfreunden Schwerte haben stets etwas Besonderes an sich: Man kennt sich untereinander schon sehr lange und gut, man kann durchaus von einem befreundeten Verh\u00e4ltnis sprechen (zwei Schwerter sind ja auch passive Mitglieder bei uns, man bestreitet gemeinsam Turniere und auch ansonsten gehen wir respektvoll miteinander um). Doch bei all dem lockeren Umgang miteinander herrscht bei beiden Teams doch Kampfbereitschaft vor, es gibt nat\u00fcrlich eine Rivalit\u00e4t, man ist ehrgeizig und ben\u00f6tigt ja auch dringend die Punkte, um in der Liga verbleiben zu k\u00f6nnen. Die Gastgeber traten in Bestbesetzung an, wozu wir nicht imstande waren. Michael Bornemann und Peter Pinnel wurden durch Michael Kurtz und Ariane Kamrath vertreten.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDoch bei allem Siegeswillen steht der Erhalt der Gesundheit an oberster Stelle! Ralf und sein Gegen\u00fcber Wolfgang Klug erschienen in dicken Schals zum Spiellokal, beide also mit einer Erk\u00e4ltung k\u00e4mpfend. So war es nur sinnvoll, dass sie sich auf ein Kurzremis verst\u00e4ndigten und sich danach schnell nach Hause begaben. Auch an Brett 5 wurde kamen Thommy Fleischhauer und Rolf nicht \u00fcber die &#8211; blutleere &#8211; Er\u00f6ffnung hinaus und einigten sich auf ein &#8222;Gro\u00dfmeisterremis&#8220;.<\/p>\n<p>Die \u00fcbrigen Partien allerdings wurden regelrecht ausgefochten. Tom erspielte sich eine aussichtsreiche Position, lockte den gegnerischen K\u00f6nig hin zur Brettmitte und belagerte einen r\u00fcckst\u00e4ndigen Bauern. Klaus Naumann konnte diesen jedoch geschickt verteidigen, die bedrohlichen Figuren abtauschen und eine ausgeglichene Stellung erzielen. Tom stellte die Gewinnversuche ein; die Partie endete Unentschieden.<\/p>\n<p>Ihor Borzykin suchte gegen Ariane sein Heil im Angriff, den er auch bis zu einem bestimmten Punkt druckvoll aus\u00fcbte. Es schien, als sei es lediglich eine Frage der Zeit, wann Arianes gedr\u00fcckte Stellung zusammenbrechen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>W\u00e4hrenddessen m\u00fchte sich auch Uwe, seine passiv platzierten Figuren besser zu koordinieren respektive gegen die Angreifer abzutauschen. Im Mittelspiel bot Uwe die Punkteteilung an. Stephan Zarges wollte den weiteren Fortgang an den \u00fcbrigen Brettern beobachten, um einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, ob der halbe Punkt der Mannschaft dienlich sei oder ein Sieg her musste. Stephan beobachtete \u00fcber eine halbe Stunde lang die Geschehnisse an den restlichen Tischen.<\/p>\n<p>An Brett 1 verf\u00fcgte Holger \u00fcber den leichten Vorteil des L\u00e4uferpaars gegen\u00fcber L\u00e4ufer + Springer. Es war nur schwer absehbar, ob dies zum Gewinn reichen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Michael stand gegen den um rund 200 DWZ &#8222;schwereren&#8220; Martin D\u00fcrwald zun\u00e4chst gar nicht \u00fcbel. Michael ergriff sogar die Initiative und attackierte die Bauern am Damenfl\u00fcgel. Dabei \u00fcbersah er allerdings, dass nach einer Linien\u00f6ffnung gleich zwei seiner Leichtfiguren angegriffen waren. Er konnte nur eine davon retten und stand nun mit einem L\u00e4ufer weniger da. Martin w\u00fcrde sich das nicht mehr nehmen lassen. Ich nehme es vorweg: es war nicht weiter schwer, die Partie tats\u00e4chlich zu gewinnen. Dieses erwartbare Resultat sowie die Beurteilung der weiteren Bretter bewogen Stephan Zarges schlie\u00dflich, das Remisangebot von Uwe anzunehmen.<\/p>\n<p>Bei Ariane sah es auch zun\u00e4chst so aus, als w\u00fcrde ihr eine Leichtfigur abhanden kommen- Sie hatte jedoch &#8211; trotz sehr viel schnelleren Spiels als ihr Gegner &#8211; tiefer gerechnet und ersp\u00e4hte eine Variante, die zum Dauerschach gef\u00fchrt h\u00e4tte. Der Springer war insofern also ein wenig toxisch. Ihor wich dem Dauerschach aus, wodurch sich Ariane zwar etwas konsolidieren, aber nicht restlos vom Druck befreien konnte. Ihor eroberte einen Bauern, doch schon im \u00fcbern\u00e4chsten Zug schoss er einen schweren Bock, verlor eine ganze Figur und musste wenig sp\u00e4ter aufgeben.<\/p>\n<p>Die Stimmung kippte nach diesen \u00fcberraschenden Ereignissen und nun waren es pl\u00f6tzlich wir, die vom Mannschaftssieg tr\u00e4umen durften. Es liefen noch zwei Partien.<\/p>\n<p>Am Spitzenbrett suchte Holger den richtigen Plan, sein kleines Plus in ein Gro\u00dfes zu verwandeln. Er fand ihn leider erst Stunden nach der Partie &#8211; gest\u00e4rkt durch Souvlaki &#8211; in der nachtr\u00e4glichen Analyse. Holger verf\u00fcgte nur noch \u00fcber wenige Minuten und so sah er keine Chance mehr, das objektiv wohl tats\u00e4chlich auch remistr\u00e4chtige Damenendspiel noch zu gewinnen.<\/p>\n<p>Georg zwang seinen Kontrahenten Christian Vicktor zu sehr langem Nachdenken, weil er \u00fcber die st\u00e4rkeren Drohungen verf\u00fcgte. Der &#8222;finale Pass&#8220; blieb aber aus, so dass auch diese Partie im Gleichgewicht blieb.<\/p>\n<p>Wie wertvoll dieser Mannschaftspunkt ist, wird sich erst noch zeigen. Derzeit befinden wir uns mit 4 Punkten auf dem momentan noch sicheren 8. Tabellenplatz. Wir sind m\u00f6glicherweise auf Sch\u00fctzenhilfe angewiesen und hoffen darauf, dass aus den beiden NRW-Klassen nicht mehr als eine Verbandsmannschaft absteigt, denn pro weiterem Absteiger m\u00fcsste auch jeweils ein weiteres Team die Verbandsliga verlassen. Das k\u00f6nnte ? zumindest theoretisch ? sogar 6 Absteiger (sic!) nach sich ziehen. Wir dr\u00fccken also Sundern, Iserlohn, EN-S\u00fcd (die alle stark gef\u00e4hrdet sind), aber auch Plettenberg und Letmathe (derzeit Spitzenreiter, aber bekanntlich ist ja nichts unm\u00f6glich) die Daumen, m\u00f6chten aber nat\u00fcrlich vor allem aus eigener Kraft die Klasse halten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Begegnungen mit den Schachfreunden Schwerte haben stets etwas Besonderes an sich: Man kennt sich untereinander schon sehr lange und gut, man kann durchaus von einem befreundeten Verh\u00e4ltnis sprechen (zwei Schwerter sind ja auch passive Mitglieder bei uns, man bestreitet gemeinsam Turniere und auch ansonsten gehen wir respektvoll miteinander um). 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