{"id":2019,"date":"2025-11-17T19:24:53","date_gmt":"2025-11-17T18:24:53","guid":{"rendered":"https:\/\/ksp-hagen.de\/?p=2019"},"modified":"2025-11-17T19:24:53","modified_gmt":"2025-11-17T18:24:53","slug":"verbandsklasse-2025-26-endlich-koenigsspringer-feiern-ersten-saisonsieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ksp-hagen.de\/?p=2019","title":{"rendered":"Verbandsklasse 2025\/26, Endlich: K\u00f6nigsspringer feiern ersten Saisonsieg"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\">Selbst die \u00e4lteren unter uns k\u00f6nnen sich nicht erinnern, jemals gegen den SV Attendorn gespielt zu haben. Wir waren meist im Norden oder gar in der Verbandsliga (oder noch h\u00f6her!) unterwegs, w\u00e4hrend unsere Gastgeber im S\u00fcden auf Punktejagd waren. Dank der neuen Strukturen im Verband kam es jedoch am letzten Sonntag jetzt zu dieser Paarung.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir reisten also erstmals in das sch\u00f6ne kleine St\u00e4dtchen im Sauerland, den meisten wohl eher durch die Atta-Tropfsteinh\u00f6hle bekannt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Erwartungen waren angesichts der im Schnitt rund 200 Punkte h\u00f6heren DWZ gro\u00df. Andererseits lag auf uns auch der Druck, der Favoritenrolle auch gerecht zu werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es verlief zun\u00e4chst auch recht ordentlich, eigentlich musste man sich kaum Sorgen machen. Doch dann wurde es auf und neben Brett 6 unruhig. Ariane hatte einen Mehrbauern in einem Endspiel mit gleichfarbigen L\u00e4ufern. Alles okay, sollte man meinen. Aus unerfindlichen Gr\u00fcnden gew\u00e4hrte sie dem gegnerischen K\u00f6nig Zutritt in die heimatlichen Gefilde. Der Mehrbauer verschwand vom Spielfeld. Beide r\u00e4umten jeweils zahlreiche Bauern vom Feld, es kam zu einem Wettlauf, den Ariane in ihrer Vorausberechnung jedoch falsch einsch\u00e4tzte. Sie kam n\u00e4mlich ein Zug zu sp\u00e4t zur Umwandlung, und das auch noch in sehr ungl\u00fccklicher Konstellation, in der ein Matt nicht zu verhindern war.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Oje, dachten wir uns, geht das schon wieder los? Einer von uns verliert und diese \u201eFallsucht\u201c verbreitet sich wie ein nerviger Virus, steckt weitere Akteure an, denen es dann auch schwindelt?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber nein: Ariane blieb die Einzige mit einer Niederlage!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Georg begab sich zwar auch in Gefahr, indem er einen Bauern opferte, jedoch feststellen musste, dass der erw\u00fcnschte Effekt eines starken Angriffs ausblieb. Er konnte die Stellung aber noch im Gleichgewicht halten und einen halben Punkt beisteuern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Absolut symmetrisch und also ohne jegliches Gewinnpotential gestaltete Peter seine Partie, in der somit \u201enix los\u201c war. Das war das zweite und letzte Remis an diesem Sonntag.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Holger war diesmal nicht derjenige mit dem meisten Zeitverbrauch. Es erforderte nur etwas Pr\u00e4zision (und die vorherige Mithilfe des Gegners), um ein Spiel mit zwei T\u00fcrmen plus Springer gegen die Dame herbeizuf\u00fchren, welches er recht schnell gewann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Tom belagerte als Schwarzspieler den wei\u00dfen K\u00f6nig und vergr\u00f6\u00dferte mit jedem Zug den Druck. Eine sichere Abwehr hinter starken St\u00fcrmern zwangen den Sauerl\u00e4nder zur baldigen Aufgabe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bei einem nur fl\u00fcchtigen Blick auf Brett 4 k\u00f6nnte man durch blo\u00dfes Abz\u00e4hlen der wenigen verbliebenen Figuren meinen, die Partie ende bald mit einem Unentschieden. Eine n\u00e4here Betrachtung zeigt allerdings die wesentlich bessere Spielanlage von Uwe. Der gegnerische Springer hat sich am Rand vergaloppiert, Uwe attackierte diesen und weitere Schwachpunkte in der Stellung, die nicht mehr lange zusammenhielt. Zwei Siege und ein Remis \u2013 das ist die bisherige Erfolgsbilanz unseres besten Punktesammlers.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Iraklis sprang neben Peter f\u00fcr Bernd bzw. Mustafa ein. Er unterstrich seine F\u00e4higkeiten als Angriffsspieler. Es kam zu einer recht scharfen Partie &#8211; wie man es bei Rochaden auf verschiedene Fl\u00fcgel oft zu sehen bekommt. In der kritischen Phase h\u00e4tte es durchaus brenzlig werden k\u00f6nnen, doch Iraklis bewahrte im Gegensatz zum Attendorner einen k\u00fchlen Kopf, bleib seiner Linie treu und setzte die Attacken fort. Schlie\u00dflich gelang ihm der Sieg bringende Durchbruch.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Rolf musste sich trotz der vermeintlichen \u00dcberlegenheit (DWZ 1800 gegen\u00fcber 1460) richtig reinknien und stand zwischenzeitlich auch gar nicht dominant da. Ludger Heseler fand oft den besten Zug und \u00fcbersah erst im Endspiel (im 38. Zug, aber bei Weitem ohne Zeitdruck) zun\u00e4chst eine remisverd\u00e4chtige Abwicklung und kurz darauf dann ein Schachgebot, dessen Wirkung er offenbar untersch\u00e4tzte. Es f\u00fchrte n\u00e4mlich entweder zum Matt oder aber zum Verlust der Dame. Im 41. Zug gab Heseler auf, er hat aber eine starke Vorstellung abgegeben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Insgesamt hat sich das Attendorner Team wehrhafter pr\u00e4sentiert, als es die Wertungszahlen vermuten lassen. Unser hoher Erfolg sollte nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass es noch manche Schwachstelle zu beheben gilt und wir mit 2:4 Mannschaftspunkten nur kurz \u00fcber\u2019m Strich, der Abstiegszone stehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Selbst die \u00e4lteren unter uns k\u00f6nnen sich nicht erinnern, jemals gegen den SV Attendorn gespielt zu haben. Wir waren meist im Norden oder gar in der Verbandsliga (oder noch h\u00f6her!) unterwegs, w\u00e4hrend unsere Gastgeber im S\u00fcden auf Punktejagd waren. 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