{"id":1597,"date":"2023-05-16T17:33:41","date_gmt":"2023-05-16T15:33:41","guid":{"rendered":"https:\/\/ksp-hagen.de\/?p=1597"},"modified":"2023-05-16T17:33:48","modified_gmt":"2023-05-16T15:33:48","slug":"bezirksliga-koenigsspringer-unterliegen-hemer-knapp-mit-2-1-2-zu-3-1-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ksp-hagen.de\/?p=1597","title":{"rendered":"Bezirksliga: K\u00f6nigsspringer unterliegen Hemer knapp mit 2 1\/2 zu 3 1\/2"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1567 alignleft\" src=\"https:\/\/ksp-hagen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/gr-stocks-Iq9SaJezkOE-unsplash-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"185\" height=\"123\" srcset=\"https:\/\/ksp-hagen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/gr-stocks-Iq9SaJezkOE-unsplash-300x200.jpg 300w, https:\/\/ksp-hagen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/gr-stocks-Iq9SaJezkOE-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/ksp-hagen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/gr-stocks-Iq9SaJezkOE-unsplash-768x512.jpg 768w, https:\/\/ksp-hagen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/gr-stocks-Iq9SaJezkOE-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/ksp-hagen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/gr-stocks-Iq9SaJezkOE-unsplash-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/ksp-hagen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/gr-stocks-Iq9SaJezkOE-unsplash-90x60.jpg 90w\" sizes=\"auto, (max-width: 185px) 100vw, 185px\" \/>F\u00fcr die letzte Runde in der Bezirksliga des Schachbezirks Iserlohn reiste die zweite Mannschaft der K\u00f6nigsspringer Hagen\/Wetter nach Hemer und trat dort gegen die dritte Mannschaft des SV Hemer an. Begleitet wurde die 2. Mannschaft von Bernd Nolte, der die Partien mit Spannung verfolgte und nach dem Mannschaftskampf \u00e4hnlich geschafft war, als h\u00e4tte er selbst am Brett gesessen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der f\u00fcr die K\u00f6nigsspringer spielende Lokalmatador Peter Knobloch musste sich leider als Erster seinem Gegner Klaus Irgel geschlagen geben. Er kam nicht gut aus der Er\u00f6ffnung und verlor zwangsl\u00e4ufig recht schnell eine Figur. Auf die M\u00f6glichkeit einen Turm f\u00fcr zwei Leichtfiguren zu bekommen verzichtete er, um die Bauerstellung nicht zu schw\u00e4chen und Gegenspiel zu bekommen. Allerdings konnte der Gegner vereinfachen und eine weitere Figur f\u00fcr lediglich einen Bauern erobern. Da hat Peter aufgegeben und die K\u00f6nigsspringer lagen somit fr\u00fch hinten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kurz danach hatte Manfred Suder nach einer etwas passiven Er\u00f6ffnung bei materiell ausgeglichener Stellung leichte Positionsprobleme. Der Gegner zog seinen Turm nach g5 um durch den L\u00e4ufer auf f3 Druck auf g2 auszu\u00fcben. Statt Springer f4 oder g3 zu spielen zog Manfred g4. Obwohl Christian Stiller einen L\u00e4ufer von Manfred auf g7 nicht zur\u00fccknahm, opferte er den Turm und schlug den Bauern auf g4. Das war nicht zu verteidigen und f\u00fchrte zwangsl\u00e4ufig zum schnellen Matt. Der R\u00fcckstand erh\u00f6hte sich auf 0:2.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mustafa Alnajmi konnte in seiner Partie gegen den Jugendlichen Serdar Senel eine vorteilhafte Stellung erspielen, in welcher er neben einem Mehrbauern zudem \u00fcber das L\u00e4uferpaar verf\u00fcgte. Trotz schlechterer Stellung setzte der Hemeraner Senel mit seinen Bauern zu einem Angriff an, der zum Scheitern verurteilt war. Beendet wurde die Partie jedoch abrupt, als das Handy des jungen Senel l\u00e4utete, welches im direkten Partieverlust resultierte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Am Spitzenbrett gelang es Ariane Kamrath gegen Jens Rohrsen zun\u00e4chst einen Bauern zu gewinnen, dem sp\u00e4ter noch ein weiterer folgen sollte. Zudem konnte sie sich die ge\u00f6ffnete c-Linie zunutze machen. Ein Schachgebot von Rohrsen kam Ariane sehr entgegen, da sie ihren K\u00f6nig somit vorteilhaft in Stellung bringen konnte und dieser beim Angriff auf den gegnerischen K\u00f6nig mitwirken konnte. In einem Endspiel, in welchem beide Parteien \u00fcber je einen Turm und beide Springer verf\u00fcgten, kam Arianes Angriff schlie\u00dflich durch und Rohrsen gab auf. Der Ausgleich von 2:2 war somit hergestellt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Paolo Signorile hatte es mal wieder mit Rustam Yangibayev zu tun. Zun\u00e4chst konnte Paolo sich eine bessere Stellung erspielen, in der er mit der richtigen Fortsetzung sogar einen ordentlichen Vorteil gehabt h\u00e4tte. Da diese Variante allerdings sehr schwierig zu kalkulieren war, entschied Paolo sich f\u00fcr den ruhigen Zug, der die Stellung mehr im Gleichgewicht hielt. Durch den L\u00e4uferzug nach h1 hatte Paolo einen Bauern verloren und geriet durch den vorr\u00fcckenden Freibauern eine immer schlechtere Stellung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hinzu kam Zeitdruck auf Paolos Uhr, da die Zeitkontrolle in dieser Partie noch nicht erreicht war und bis dahin noch viele Z\u00fcge zu spielen waren. Yangibayev konnte seine Stellung konsolidieren und dann starken Druck gegen Paolos K\u00f6nig generieren, der sich der steten Drohung zweier Schwerfiguren gegen\u00fcbersah. Als Paolo diese Drohungen nicht l\u00e4nger parieren konnte, musste er resignieren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In der l\u00e4ngsten Partie des Nachmittags musste Adrian Rewig gegen Klaus Schreiber im Mittelspiel einen Bauern hergeben, um Schlimmeres abzuwenden. Adrian erkannte, dass er trotz des Materialr\u00fcckstands ein Remis w\u00fcrde halten k\u00f6nnen, wenn er alle Figuren bis auf die gleichfarbigen L\u00e4ufer abtauschte, da er den K\u00f6nigsfl\u00fcgel und das Zentrum abriegeln konnte und Schreiber lediglich mit einem Randbauern und dem falschen L\u00e4ufer verbleiben w\u00fcrde. Der \u00fcber einen Mehrbauern verf\u00fcgende Schreiber nahm bereitwillig alle Figurentauschangebote an, so dass letztlich das gew\u00fcnschte gleichfarbige L\u00e4ufer-Endspiel aufs Brett kam. Remisgebote nach Adrians 26. und 49. Zug lehnte Schreiber ab und versuchte zun\u00e4chst vergeblich mit seinem K\u00f6nig am K\u00f6nigsfl\u00fcgel einzudringen und dann am Damenfl\u00fcgel durchzubrechen. Nachdem einige Bauern getauscht worden sind, gab Adrian f\u00e4lschlicherweise seinen L\u00e4ufer, um den a-Bauern zu eliminieren und anschlie\u00dfend mit seinem Monarchen zum K\u00f6nigsfl\u00fcgel zu eilen. Da Schreiber ebenfalls nicht die richtige Erwiderung fand, wurde eine theoretische Remisstellung K\u00f6nig und Randbauer gegen K\u00f6nig und letztlich nach 78 Z\u00fcgen und fast viereinhalb Stunden Spielzeit das Remis erreicht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Leider reichte dieses nicht mehr aus, um an dem Ausgang des Mannschaftskampf noch etwas zu \u00e4ndern und so endete die Bezirksliga-Saison f\u00fcr die K\u00f6nigsspringer II gegen SV Hemer III mit einer knappen Niederlage von 2,5 : 3,5.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr die letzte Runde in der Bezirksliga des Schachbezirks Iserlohn reiste die zweite Mannschaft der K\u00f6nigsspringer Hagen\/Wetter nach Hemer und trat dort gegen die dritte Mannschaft des SV Hemer an. Begleitet wurde die 2. 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